Trappistenbier

[vc_row type=“full_width_background“ full_screen_row_position=“middle“ full_height=“yes“ bg_color=“#ffffff“ scene_position=“center“ text_color=“dark“ text_align=“left“ top_padding=“40″ bottom_padding=“40″ overlay_strength=“0.3″][vc_column column_padding=“no-extra-padding“ column_padding_position=“all“ background_color_opacity=“1″ background_hover_color_opacity=“1″ column_shadow=“none“ width=“1/1″ tablet_text_alignment=“default“ phone_text_alignment=“default“ column_border_width=“none“ column_border_style=“solid“][vc_column_text]

Trappistenbier

 

Das Trappistenbier ist eine Spezialität unter den europäischen Biersorten und ganz sicher auch eines der seltensten Biere überhaupt. Es wird ausschließlich in zertifizierten Trappistenklöstern und in deren näherer Umgebung unter Aufsicht von Mönchen produziert. Während es auch in Deutschland eine Klosterbrauereitradition gibt, ist die der Trappisten viel strenger geregelt. Nur bestimmte Biere aus bestimmten Brauereien dürfen sich tatsächlich Trappistenbier nennen. Derzeit sind es nicht einmal ein Dutzend. Die meisten Brauereien befinden sich in Belgien und den Niederlanden. Mittlerweile gibt es aber auch in Italien und Österreich zugelassene Klöster, sowie eines jenseits des Atlantiks in den USA. Trappistenmönche produzieren seit jeher ihre Lebensmittel selbst, darunter auch Käse und Brot. Sie leben zurückgezogen und verbringen ihre Tage unter einem Schweigegelübde.

Charakteristisch für dieses Abteibier ist der relativ hohe Alkoholgehalt von 6-12% und die Tatsache, dass man auf die eigene Hefe wenn nicht sogar auf den selbst angebaute Hopfen zählt. Dieses Bier hat im Durchschnitt eine etwas längere Lagerzeit als andere Biere. Im Aussehen ist es eher trüb und dunkel.

Die genaue Rezeptur ist natürlich Geheimsache und das darf sie auch gern sein. Wer sich für ein Trappistenbier interessiert, der weiß das würzige Aroma auch ohne genaue Inhaltsangabe zu schätzen. Am besten genießt man diese Bier bei Kellertemperatur. Der Geschmack leidet im Kühlschrankklima erheblich. Ein Kelch, der dem Bier mehr Raum zu Entfaltung gibt, eignet sich besser als ein hochgezogenes Weizenglas. Auch ist das Bier an sich naturtrüb und die Schwebstoffe benötigen einige Tage Ruhe um einen zufriedenstellenden Genuss zu gewährleisten.

Wer jetzt noch nicht von der Einzigartigkeit dieses Bieres überzeugt ist, dem sei gesagt, dass ein Großteil der Einnahmen gemeinnützigen Zwecken zukommt.

Ein Trappistenbier ist im Prinzip nur original, wenn es von der Organisation zugelassen gebraut wurde und damit das Logo der Trappistenmönche trägt. Auch deswegen und aufgrund der Rarität ist das Bier kein Günstiges.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]