Lager

[vc_row type=“full_width_background“ full_screen_row_position=“middle“ full_height=“yes“ bg_color=“#ffffff“ scene_position=“center“ text_color=“dark“ text_align=“left“ top_padding=“40″ bottom_padding=“40″ overlay_strength=“0.3″][vc_column column_padding=“no-extra-padding“ column_padding_position=“all“ background_color_opacity=“1″ background_hover_color_opacity=“1″ column_shadow=“none“ width=“1/1″ tablet_text_alignment=“default“ phone_text_alignment=“default“ column_border_width=“none“ column_border_style=“solid“][vc_column_text]

Lager

 

Lagerbiere betrachtet man gern als das Gegenstück zum Weizen, welches obergärig gebraut wird. Das Lager hingegen entsteht durch einen untergärigen Brauprozess, hat einen Alkoholgehalt von 4-6% und ist gewöhnlich von einem helleren goldgelben Ton. Ein Lagerbier hat einen süßlichen Geschmack. Je nach Art und Bezeichnung unterliegen Lager einer eher strengen Regelung, wodurch sehr unterschiedliche Sorten entstanden sind. Trotzdem kann man durchweg einen klar erkennbaren Lagergeschmack erwarten.

Bei dem Begriff Lagerbier kommt man im deutschen Sprachraum schnell ins Schwimmen, denn so einige Biere sind technisch gesehen ein Lager, werden aber selten als solches bezeichnet. Sowohl das Pils (Pilsener) als auch das typische Helle und Märzen (Oktoberfestbier) fallen unter diese Kategorie. Ebenso die etwas irreführende Bierbezeichnung „Export“. Ganz anders in England oder den USA, wo man alle untergärigen Biere als Lager bezeichnet.

Ursprünglich waren auch bei uns in Deutschland sämtliche Biere, die in Fässern „gelagert“ wurden „Lager“. Sie hatten gegenüber den obergärig gebrauten Bieren den kleinen Nachteil, da Sie eine Umgebungstemperatur von 4- max. 9° benötigen und somit vor der technischen Revolution nur in Wintermonaten hergestellt werden konnten. Dafür haben sie hervorragende konservierende Eigenschaften und konnten in Fässern an einem kühlen Ort gelagert eine Saison lang aufbewahrt werden.

Wie bereits erwähnt sind die Regelungen für die einzelnen Untersorten eher streng. So wird ein Pils oder Pilsner, immer wie ein Bier nach Pilsener Brauart schmecken. Alle untergärigen Biere, die sich als Export bezeichnen lassen, haben einen etwas höheren Alkoholgehalt, weil man den Anteil der Stammwürze auf mindestens 12,5% festgelegt hat.

Während ein Großteil der Lagerbiere in Deutschland hell ist, gibt es auch sehr dunkle Varianten. Diese sind aufgrund ihres hohen Malzgehalts vom Farbton eher dunkel und haben einen deutlichen Malzgeschmack bei etwa gleichem Alkoholgehalt.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]