Honigbier

 

Das Honigbier ist in Deutschland noch nicht so verbreitet wie beispielsweise in den USA. Dabei wurden Honigbiere schon zu Zeiten der Germanen gebraut. Auch deswegen haben sie heute immer öfter den Beinamen „Odin“ oder „Wikinger“. Das ursprüngliche Honigbier, wie es im Mittelalter in Anlehnung an den Honigwein – Met – produziert wurde, basierte auf einem Brauverfahren, bei dem der Honig direkt mit vergärt wird. Entweder mischt man ihn der Würze gleich zu Beginn bei und kurz darauf. Das Bier ist naturgemäß obergärig und naturtrüb, während man von einer angenehmen Bitterkeit ausgeht. Der Honiggeschmack und die daraus resultierende Süße sind bei der Zugabe des Honigs direkt während des Gärprozesses nicht erheblich. Sehr oft ist ein Starkbier Basis für ein Honigbier.

Eine weitere Möglichkeit an Honigbier zu kommen, wäre es selbst zu machen. Dafür gibt es unendlich viele Rezepte. Die Idee ist aber, ein normales Bier zu nehmen, es stark zu erhitzen und dem Sud Honig zuzufügen. In dem Fall ist der Geschmack des Honigs aber sehr präsent. Diese Mischgetränke sind als Szenebiere relativ bekannt.

Wer Lust hat sich selbst am Bierbrauen zu versuchen, der kann sich gern vertrauensvoll an Präsident Obama wenden. Erst kürzlich hat dieser das Rezept seines Lieblingsbieres veröffentlicht.