Belgisches Bier

 

Die Belgier produzieren bereits seit Jahrhunderten und derzeit in mehr als 100 Brauereien die mitunter ausgefallensten Biere der Welt. Die bekanntesten Sorten belgisches Bier sind das Belgische Pils und das Weizen. Auch die regionale Variante des Pale Ale und IPA sind über die Staatsgrenzen hinaus bekannt und geschätzt.

Viel spannender als die „üblichen Verdächtigen“ sind im Fall belgischer Biere aber die Spezialmischungen. Da die Belgier nicht zwangsläufig nach dem Reinheitsgebot brauen und gern viele weitere Zutaten in ihre Produktionen mischen, bringen sie einige der vielfältigsten Biere überhaupt auf den Markt. Viele davon werden ausschließlich in dem kleinen Beneluxstatt produziert. Und wer sich schon einmal die Mühe macht, kreativ am Geschmack zu feilen, der verlangt natürlich auch nach dem richtigen Maß an Kennerschaft unter seinen Kunden. Auch aus diesem Grund ist die Anzahl der verschiedenen Biergläser praktisch endlos.

Belgisches Bier ist auch bekannt dafür ein wahrer Absacker zu sein! Viele haben einen Alkoholgehalt von mehr als 8%. Noch dazu gibt es die Doubles und Triples – also Biere  mit einem noch höheren Alkoholgehalt.

Belgische Amberbiere haben einen angenehm runden Geschmack mit Karamellnote und sind weit verbreitet. Eine weitere Besonderheit der Belgier ist auch das Champagnerbier – ein Bier, das nach Champagnerart nachreift. Auch das Lambic ist eine regionale Spezialität. Es wird mit wilder Hefe angesetzt und vergärt bis zu 3 Jahre im Fass, bevor es getrunken werden kann. Da dieses Bier selten in Flaschen abgefüllt wird, muss man dafür höchst selbst anreisen. Der Genuss eines der seltensten Fassbiere der Welt ist aber die Reise wert.

Außerdem haben viele Trappistenbiere ihren Ursprung in Belgien. Sie gehen auf die ursprünglichen Klosterbrauereien zurück, wie es sie auch in Deutschland gegeben hat. Ein solches Bier kommt immer aus einem Trappistenkloster und unterliegt strengen Regelungen. Weltweit gibt es nur ein Dutzend zugelassene Brauereien.